SPD Vahrenwald-List fordert Ausbau öffentlicher WLAN-Netze durch Teilnahme an EU-Förderprogramm

 
 

Öffentlich zugängliches Internet gibt es in Hannover bisher nur an acht Hotspots in der Innenstadt. Die SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat Vahrenwald-List möchte die frei verfügbaren WLAN-Netze nun deutlich ausweiten.

 

In der heutigen Bezirksratssitzung fordert sie die Verwaltung daher in einem
gemeinsamen Antrag mit den Grünen dazu auf, sich für das neue EU-Förderprogramm „Wifi4EU“ zu bewerben. Ziel ist, den Bürgerinnen und Bürgern an verschiedenen Stellen im Stadtbezirk Vahrenwald-List das kostenfreie Surfen im öffentlichen WLAN zu ermöglichen. Als Orte kommen hierfür nach Ansicht der SPD-Fraktion beispielsweise der Vahrenwalder Park, der Jahnplatz, der Vahrenwalder Platz, die Stadtteilbibliothek und das Bürgeramt im Podbi-Park, die Lister Meile und die Freizeitheime Vahrenwald und Lister Turm infrage.

„Bei der Digitalisierung besteht auch in Hannover noch großer Nachholbedarf“, sagt der Autor des rot-grünen Antrags und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Vahrenwald-List, Thomas Bechinie. „Das Freizeitverhalten der Bürgerinnen und Bürger hat sich aber stark verändert. Die Menschen wollen beispielsweise auch in Parks und auf öffentlichen Plätzen auf ein kostenloses und zugleich sicheres WLAN-Netz zugreifen können. Daher fordern wir, dass die Verwaltung die Möglichkeiten des neuen EU-Förderprogramms aktiv nutzt, um weitere öffentliche Plätze und Einrichtungen in Vahrenwald und der List mit frei zugänglichem Internet auszustatten.“

Mit dem neuen Förderprogramm „Wifi4EU“ will die Europäische Union europaweit rund 5.000 Hotspots im öffentlichen Raum einrichten. Wer sich in das System einwählt, soll kostenlos und sicher surfen können – also ohne beispielsweise Sorge haben zu müssen, dass private Daten abgegriffen und weiterverkauft werden. Die Europäische Kommission stellt ab Ende 2017 für das Projekt insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. Bewerben können sich Kommunen, Landkreise und öffentliche Institutionen. Die EU übernimmt die Kosten für Ausrüstung und Installation. Die Kommune bzw. andere öffentliche Stelle ist für die Netzanbindung und das Betreiben der Hotspots für mindestens drei Jahre verantwortlich.

Den Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen für die heutige Sitzung des Stadtbezirksrats Vahrenwald-List finden Sie anbei.

Weitere Informationen zum EU-Förderprogramm „Wifi4EU“ erhalten Sie auf den Seiten der EU-Kommission über den folgenden Link:

 

 


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