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Foto: SPD List-Nord

5. August 2011: Lister Frauen auf der Spur

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Wer war eigentliche Grethe Jürgens? Diese Frage mögen sich schon manche Lister gefragt haben. Grethe Jürgens war eine Malerin der Neuen Sachlichkeit, die viele Jahrzehnte und bis zu Ihrem Tod in der nördlichen List gegenüber des heutigen Lister Blicks gewohnt hat.
Die Lister SPD hatte am 5. August zu einem Stadtteilspaziergang über Frauen in der List eingeladen und rund ein Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen, trotz schwülen Sommerwetters.

Stadtteilführerin Corinna Heins kennt sich gut aus mit der Geschichte der List und hat das Leben von Grete Jürgens und anderen Lister Frauen recherchiert. „Starke Frauen haben die List mit geprägt“, so Ratsfrau Peggy Keller, „nur schade, dass darüber so wenig bekannt ist. Wir wollten mithelfen, dass sich das ändert.“ So machte der Stadtteilrundgang auch Station an der Käthe-Kollwitz-Schule, wo während der Nazizeit ein Zwangsarbeiterlager für die Arbeiterinnen von Bahlsen stand. Tatsächlich war die Podbielskistraße Jahrzehnte von großen Industriebetrieben geprägt, die noch heute weltbekannt sind, wie z.B. Bahlsen, Pelikan, die Deutsche Grammophon und Geha. Tausende von Frauen haben in diesen Betrieben gearbeitet und sich zum Teil auch politisch und gewerkschaftlich engagiert.

Foto: SPD List-Nord

Ein weiterer Stadtteilspaziergang durch die List mit Corinna Heins, organisiert vom Freizeitheim Lister Turm, unter dem Motto „Kekse, Tinte, Grammophone“ findet am Donnerstag, 25.08.2011 ab 17.00 Uhr statt. Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro. Anmeldungen erbeten unter Telefon 168-42402.

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