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21. August 2011: Miersch fordert: Die Energiewende aktiv gestalten – erneuerbare Energien richtig fördern!

Beim traditionellen AWO-Frühstück mit Politik am 21.08.2011 im Heim Freundschaft stand diesmal die Energiepolitik im Mittelpunkt. Matthias Miersch ist nicht nur Vorsitzender des Unterbezirks der SPD sondern auch umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und damit Experte für das Thema Energiepolitik in Berlin. Miersch referierte vor rund 50 Gästen, mit dabei auch Peggy Keller, Ralf Borchers, Walter Richter und Cornelia Busch, die für den Rat bzw. die Regionsversammlung kandidieren.

Die Energiewende der Bundesregierung sieht Miersch natürlich mit Genugtuung: „Seit 1987 hat die SPD dafür gekämpft! Jetzt endlich hat auch Merkel begriffen, dass die Atomenergie nicht beherrschbar ist und deshalb Deutschland aus der Atomenergie aussteigen muss.“ Miersch verdeutlichte, dass die Energiewende jedoch auch mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen gestaltet werden muss und äußerte deutliche Kritik am Energiekonzept der Bundesregierung: „Die Offshore-Windenergie wird mit insgesamt 5 Mrd. Euro zu stark gefördert, das begünstigt wieder nur die großen Energiekonzerne.“ Stattdessen sei es besser auf Windenergie auf dem Festland zu setzen und auf eine dezentrale Energieversorgung. Dazu seien bessere Anreize nötig. Für die aktuellen E-on-Pläne, bundesweit Tausende von Arbeitsplätzen abzubauen hat Miersch kein Verständnis: „Bis letzten Herbst galt der Ausstiegvertrag, den rot-grün mit den Stromkonzernen ausgehandelt hat. E-on hätte sich also längst auf den schrittweisen Atomausstieg vorbereiten müssen“, so Miersch. Das ist nicht geschehen, jetzt sollen die Beschäftigten die Zeche für jahrelanges Missmanagement zahlen.

v.l.n.r.: Heidemarie Günther, Ralf Borchers, Cornelia Busch, Matthias Miersch, Peggy Keller und Walter Richter

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