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17. November 2020: Neues aus der Stadtratsfraktion (30/2020)

Die Ratsfraktion informiert regelmäßig über ihre Arbeit im Stadtrat. Dieses Mal geht es um die Messe und den Flughafen.

Die anhaltende Corona-Krise macht nicht nur der Gastronomie oder Künstlerinnen und Künstlern zu schaffen, auch das Messegeschäft ist seit dem Frühjahr zum Erliegen gekommen. Dies betrifft nicht nur ausstellende Unternehmen sowie Besucherinnen und Besucher, sondern auch die, die bei Messen im Hintergrund tätig sind, also Veranstaltungstechnik, Aufbau, Abbau und Betreuung von Messeständen etc.

Die Stadt Hannover ist mit fast 50 Prozent an der Deutschen Messe AG beteiligt, die durch diese Situation in eine schwierige Situation geraten ist. Die Ratsfraktion hat daher zwei ArbeitnehmerInnenvertreter eingeladen, um über notwendige Maßnahmen zu sprechen. Klar ist, dass die Deutsche Messe AG erhalten bleiben soll, immerhin hängen davon 15.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt davon ab.

Daher wurde im Finanzausschuss des Raten über eine Bürgschaft für die Deutsche Messe AG beraten, die zusammen mit einer Bürgschaft des Landes Niedersachsen dem Unternehmen durch die Krise helfen soll, bis wieder Messeveranstaltung stattfinden können. Mit diesen Bürgschaften sind selbstverständlich Auflagen verbunden, beispielsweise die zukunftsfähige Neuausrichtung des Unternehmens und die Entwicklung neuer Messekonzepte.

Eine ähnliche Maßnahme wurde für den Flughafen in Langenhagen ergriffen, auch an diesem ist die Stadt Hannover zu 35 Prozent beteiligt. Es ist ein Anliegen der Ratsfraktion diese beiden großen Arbeitgeber in der Krise zu unterstützen, was letztendlich den dort Beschäftigten nützt. Die Bürgschaften sollen in der Ratsversammlung Mitte Dezember beschlossen werden.

Diese und weitere Themen finden Sie ausführlich im Newsletter, den Sie hier herunterladen können.

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